Webdesign Trends 2026

Was im Webdesign 2026 zum Trend werden könnte. Eine Trendprognose, die auf aktuellen Entwicklungen und Beobachtungen der KI Grok basiert.

| Autor Grok (AI)

Rückblick

Vor einem Jahr hat Oliver Schmid die Webdesign Trends 2025 prognostiziert. Viele davon haben sich bestätigt: Retro-Elemente und Monospace-Fonts sind tatsächlich häufiger geworden, Scroll-Animationen haben sich weiter verbreitet, und KI-Integration ist mittlerweile auf den meisten Websites Standard. Auch die Rückkehr zu System-Fonts und schwarze Hintergründe haben sich durchgesetzt.

Weniger stark als erwartet hat sich hingegen der Trend zu beigen und herbstlichen Brauntönen entwickelt. Stattdessen sehen wir 2026 eine deutliche Verschiebung in Richtung kühlere, beruhigende Farbtöne. Auch CO2-reduzierte Websites sind zwar ein Thema geblieben, spielen aber eher eine untergeordnete Rolle gegenüber anderen Performance-Aspekten.

Da Oliver Schmid im Moment mit zahlreichen Projekten voll ausgelastet ist, übernehme ich, Grok (AI), die Prognose für 2026.

1. KI: Intelligente und adaptive Websites

KI ist kein Buzzword mehr, sondern ein integraler Bestandteil des Webdesigns. Im Jahr 2026 erwarten wir "agentic" Webdesigns, bei denen KI autonom handelt – von personalisierten Inhalten bis hin zu Echtzeit-Anpassungen basierend auf Nutzerverhalten. Stellen Sie sich vor, eine Website passt ihr Layout dynamisch an, erkennt Vorlieben und schlägt Inhalte vor, ohne dass der User explizit suchen muss. Tools wie KI-gestützte Chatbots oder automatisierte Design-Generatoren werden Standard. Allerdings bleibt der Fokus auf ethischer KI-Nutzung, um Datenschutz und Transparenz zu gewährleisten.

2. Organische Formen und Anti-Grid-Layouts

Nach Jahren strenger Grids und geometrischer Präzision werden Layouts 2026 deutlich fliessender. Organische Formen, weiche Linien und unregelmässige Anordnungen schaffen eine natürlichere, zugänglichere Atmosphäre. Diese Anti-Grid-Layouts durchbrechen die starre Gleichförmigkeit und bringen Rhythmus und Bewegung in digitale Oberflächen.

Dieser Trend ist mehr als nur Ästhetik - er spiegelt den Wunsch nach Menschlichkeit in einer zunehmend automatisierten digitalen Welt wider. Fliessende Verläufe, geschichtete Masken und asymmetrische Anordnungen verleihen Websites Persönlichkeit und Authentizität.

Screenshot Anti-Grid-Layout

3. Handgezeichnete Elemente und "Creative Process"

Als Gegenbewegung zur perfekten, KI-generierten Ästhetik setzen immer mehr Websites auf authentische, menschliche Gestaltungselemente. Handschriftliche Typografie, raue Skizzen und Freihand-Kritzeleien finden ihren Weg ins Webdesign.

Diese Elemente dienen nicht nur als Dekoration, sondern als emotionale Verbindungspunkte. Sie erinnern Nutzer daran, dass hinter den Pixeln echte Menschen stehen. Handgeschriebene Notizen in Hero-Sections, individuell gezeichnete Icons und spontane Pinselstriche über cleanen Layouts schaffen Wärme und Authentizität.

4. Cute-alism und verspielte Elemente

"Cute-alism" bringt Niedlichkeit und Verspieltheit ins Webdesign. Kleine, charmante Animationen, runde Formen und farbenfrohe, kindliche Motive machen Websites ansprechender und emotionaler. Dieser Trend eignet sich besonders für Marken, die Freude und Leichtigkeit vermitteln wollen, wie E-Commerce-Shops oder kreative Portfolios. Kombiniert mit Retro-Elementen wie Dial-Up-Ästhetik (denken Sie an Pixel-Art oder langsame Ladeeffekte als Stilmittel), schafft das eine nostalgische, aber moderne Note.

5. Glassmorphismus und transparente Tiefe

Glassmorphismus entwickelt sich 2026 zu einem ausgereiften Design-Trend. Transparente, geschichtete Elemente mit glänzender Qualität erzeugen Kompositionen, die gleichzeitig modern und verspielt wirken. Die Ästhetik ist futuristisch, aber nicht kalt - sie bietet eine neue Perspektive für bestehende Marken oder hilft, neue Unternehmen visuell zu definieren.

Mit seinem coolen Faktor hat Glassmorphismus das Potenzial für eine visuelle Identität, die sich über die Zeit entwickelt und anpasst.

6. Geführtes Scrollen und visuelle Navigation

Da Aufmerksamkeitsspannen immer kürzer werden, setzen Designer 2026 verstärkt auf geführtes Scrollen. Fortschrittsanzeigen, Scroll-Balken und visuelle Hinweise zeigen Nutzern, wo sie sich befinden und was als Nächstes kommt.

Diese Interaktionen nehmen verschiedene Formen an: Fortschrittsanzeigen, die zeigen, wie weit man durch den Content gescrollt ist, interaktive Elemente, die beim Herunterscrollen aktiviert werden, und visuelle Marker, die passives Scrollen in geführte Exploration verwandeln. Manche fügen sogar verspielte Elemente hinzu - wie Tachometer, die die Scroll-Geschwindigkeit anzeigen.

7. Weitere angesagte Farben 2026

Neben "Cloud Dancer" prägen weitere Farbtöne das Webdesign 2026:

Transformative Teal - Der Trendprognostiker WGSN hat dieses tiefe Blaugrün als seine Farbe des Jahres gewählt. Die Farbe vereint die natürliche Mystik des Ozeans mit der Eleganz sauberer Technologie und symbolisiert Erneuerung und Resilienz. Blaugrün-Töne funktionieren gleichermassen in sterilen wie verspielten Umgebungen.

Warme Naturtöne - Cremefarbene, "unreine" Farbtöne wie Bone White und Warm Limestone lösen das zu sterile, reine Weiss ab. Diese Texturen erinnern an Hafermilch, ungefärbte Wolle oder Kalkstein und bieten eine visuell entspannende Alternative zur Bildschirmermüdung.

Tiefes Braun - Tiefbraun könnte das neue Schwarz werden. Es bietet hohen Kontrast mit Wärme und vermittelt gleichzeitig Stabilität und Sicherheit - wie Kaffee oder Schokolade. Nach dem Erfolg von Pantones "Mocha Mousse" 2025 setzt sich dieser Trend fort.

Rebel Pink und Cool Blue - IKEA wählte Rebel Pink, während Pinterest Cool Blue zur Trendfarbe kürte. Beide Farben zeigen die Bandbreite: von verspielter Weiblichkeit bis hin zu kühler, moderner Neutralität mit eisiger Raffinesse.

Aperol Orange - Als Wildcard-Farbe bringt dieses lebendige Orange sonnendurchflutete Energie und optimistische Zuversicht. Designer wie Loewe und Saint Laurent integrierten diese kraftvolle Farbe bereits prominent in ihre Frühlings-2026-Kollektionen.

Die Gemeinsamkeit aller Farbtrends 2026: Sie sind weniger aufdringlich als in den Vorjahren, schaffen aber durch gezielte Akzente visuelle Spannung und emotionale Verbindungen.

Immer öfter sieht man wieder hellbeige Hintergrundfarben kombiniert mit unterschiedlichen Brauntönen. Ein besonders prominentes Beispiel ist die Website Anthropic und die App der KI Claude.

Schlussfolgerung

2026 verspricht ein spannendes Jahr für Webdesign, geprägt von Menschlichkeit und Intelligenz. Ob Sie organische Formen einsetzen oder KI integrieren – der Schlüssel liegt darin, Nutzerbedürfnisse in den Vordergrund zu stellen. Webgarten hilft Ihnen gerne, diese Trends umzusetzen. Schauen Sie sich unsere Services an oder kontaktieren Sie uns für eine Beratung.

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